Gemüsegarten

Foto oben: Pujablumenbeet 2011
Im Frühjahr 2011 haben wir mit einigen Gartenbauinteressierten Devotees im Rahmen eines demeter-Gartenbauseminars hinter der Kirtanhalle einen Gemüsegarten angelegt. In harter körperlicher Arbeit haben wir mit dem Spaten die Grasnarbe abgetragen und diese gemeinsam mit etwas Pferdemist der Nachbarn zu einer Kompostmiete aufgesetzt. Anschließend wurde die Erde umgegraben, Wege und Beete angelegt. Es entstanden 10 Beete – zwei für Wurzelgemüse (Möhren, rote Bete, Kartoffel), zwei für das Blattgemüse (Salat, Spinat, Kohl), zwei für Blüten (Kapuzinerkresse, Ringelblumen), zwei für Fruchtgemüse (Zucchini, Kürbisse, Bohnen) und zwei wurden mit Gründünger versehen und brach liegen gelassen. Die Bestimmung der Beete (Fruchtfolge) wechselt von Jahr zu Jahr, so dass der Boden nicht einseitig ausgelaugt wird und Schädlinge sich nicht im Boden ansiedeln können. Gedüngt wird ausschließlich mit Komposterde und verkompostiertem Kuhmist.
Die Jungpflanzen wurden zum größten Teil im Wintergarten vorgezogen oder direkt in die Erde gesät. Vor allem Ishvachand, unser Pujari hat sich dem Garten mit großer Liebe intensiv angenommen und fast täglich die Erde gehackt. Dabei hat er sich sowohl bei der Aussaat als auch bei der Pflege nach dem Mondkalender von Maria Thun gerichtet, und beispielsweise an Blatttagen die Blattbeete gehackt, an Wurzeltagen die Wurzelbeete usw. Auf diese Weise hat er die Planetenkräfte mit einfließen lassen.
Als Ergebnis hatten wir ab Mai bis in den Herbst hinein ständig leckeres, frisch geerntetes Gemüse in der Ashramküche und konnten zudem die Kosten für den Ashrameinkauf um einiges reduzieren.

Foto oben: Salatkultur im Frühjahr
Den ganzen Sommer über wurden im Ashram zudem die verschiedensten, leckeren Marmeladen eingekocht mit Quitten, Kirschen, Mirabellen, Äpfeln, Beeren – kurz allem was auf dem Ashramgelände zur Verfügung stand. Die Vorratskammer quoll im Herbst daher fast über.

Foto oben: keine Kirschen - rote Mirabellen
